Rezensionen
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Kultur
2009, Bielefeld:
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" "Ausgehend vom Befund des
fächerübergeifenden Schlüsselbegriffs der Kultur (...) legt Moebius ein
systematisch aufgebautes und sehr verständlich geschriebenes
Einführungs- und Lehrbuch vor, das unbestritten eine Leerstelle füllt
und nachgerade verschiedene Lehrveranstaltungen zu bereichern imstande
ist." ... "Zur gelungenen Systematik gehört es auch, dass jeder
vorgestellte Autor bzw. Theorieansatz mit einer kurzen Skizze
einschlägiger Kritikpunkte und Einwände abgeblendet wird. "Wie Moebius seine Aufgabe erledigt, eine kurze, studientaugliche Überblicksdarstellung zu liefern, es sei vorweg verraten: das kann man eigentlich nicht besser machen! In einem flüssigen Stil, aus einer gleichbleibend neutralen Perspektive, die sich dennoch gut begründeter Wertungen nicht enthält, trägt er seine Argumentation vor. Ihm gelingt dabei das Kunststück, schwierige Theoriekomplexe auf wenigen Seiten verständlich zusammen zu fassen. Gleichzeitig läuft dabei das dynamische Verhältnis von Kultur und Gesellschaft als roter Faden durch, so dass der Leser einen hervorragenden Einblick in den historischen Begriffs- und Wertewandel bekommt und zugleich die Rezeptionsgeschichte verschiedener Modelle nachvollziehen kann." (Deutschlandfunk vom 8.6.2009, Büchermarkt: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/979012/ (zur gesamten Sendung hier klicken) sic et non. Zeitschrift für Philosophie und Kultur (11/2009) "Der vorliegende Band liefert so einen guten Überblick über verschiedene kulturtheoretische Ansätze und schafft es gleichzeitig, die Bedeutung der hier mit dem Fokus auf "Kultur" gelesenen Theorieprogramme als Impulsgeber für die heutige sozialwissenschaftliche Debattenlage und Forschungslandschaft sichtbar werden zu lassen. Gleichzeitig leistet der vorliegende Band aber noch weit mehr, als "nur" einen sehr gelungenen Überblick über die kulturtheoretischen Positionen und deren Bedeutung für die heutigen Diskussionszusammenhänge zu liefern. In einer ideengeschichtlichen Einstellung istdie Bedeutung hervorzuheben, die Moebius der Durkheimschule in seiner Arbeit einräumt."
Politik und Kultur. Zeitung des Deutschen Kulturrates (Nr.3/09, Mai/Juni 2009) "Kultur ist
ein weites und manches Mal recht vages Feld. Um Licht in das
Begriffsdunkel zu bringen, werden dem Leser hier zentrale Theorien und
Definitionen vorgestellt. Die kurzen Einleitungen und Zusammenfassungen
der einzelnen Kapitel sind dabei sehr hilfreich, um das Beschriebene
einordnen zu können." Soziologie
heute, Februar 2010, S. 44.
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Diven, Hacker, Spekulanten. Sozialfiguren der Gegenwart 2010, Berlin: Edition Suhrkamp |
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Deutschlandfunk vom 11. 11. 2010 "Hacker, Diven, Spekulanten" - das sind 40 anregende, oft vergnügliche Lektionen in Soziologie der Gegenwartsgesellschaft"
(Deutschlandfunk vom 11. 11. 2010, Büchermarkt: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1317759/ WDR 5 – Politikum. Das Meinungsmagazin vom 1 .12. 2010 |
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Die
Zauberlehrlinge 2006, Konstanz: UVK |
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"Stephan Moebius – er hat jüngst eine größere monographische Arbeit über den Soziologen Marcel Mauss präsentiert – überrascht uns nun mit einer umfassenden "Soziologiegeschichte des Collège de Sociologie". Der Band bietet mit seinen mehr als 500 Seiten in der Tat ein Standardwerk, und Moebius kennt sich in den Haupt- und Geheimgängen der Intellektuellengeschichte des 20. Jahrhunderts aus wie kaum ein Zweiter." Neue Züricher Zeitung 9. 10. 2006, Feuilleton Seite 28. "Wenngleich es sich beim Gegenstand um eine durchaus recht spezielle Form soziologischen Raisonnements handelt, dem –teils durch inner, teils durch äußere Faktoren – eine nur kurze Dauer beschieden war, gelingt es Moebius doch auf eindrucksvolle Weise, die weitreichenden Verwurzelungen und nachfolgenden Wirkungen aufzudecken, die vom Collège aus in das Fach hineingewirkt haben. [...] Das vorliegende Buch erweist sich jetzt jedoch schon als unerschöpfliche Quelle für spezielle an der Entfaltung soziologischer Denktraditionen im französischen Sprachraum Interessierte. Ebenso ist es einem breiten Fachpublikum als exemplarische Studie anempfohlen, die der soziologiegeschichtlichen und intellektuellensoziologischen Forschung zweifellos insgesamt weiteren Auftrieb geben wird." Soziologische Revue Jrhg. 30, 1/2007, S. 62-66. http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/ "Stephan Moebius hat eine außerordentliche Arbeit vorgelegt, die Wissen und Wissenschaft im vollen Wortsinn als soziale Praxis bestimmt. Einerseits eine Gesellschaftsgeschichte intellektueller und sozialer Konfigurationen der Zwischenkriegszeit ist seine Studie zugleich ein wichtiger Theoriebeitrag, dem sich weder Soziologie noch Gesellschaftsgeschichte verschließen sollten. Gerade diese doppelte Orientierung bietet wichtige Anschlussmöglichkeiten für eine angemessene Historisierung und analytische Durchdringung dessen, was als Moderne etikettiert werden kann." H-Soz-u-Kult 27.07.2006. "Die Sorgfalt des Autors bei der Darstellung ist außerordentlich erfreulich und vor allem, gut lesbar. [...] Langsam zeichnet sich eine Geschichte der europäischen Intellektuellen ab. Jüngst legte Stefan Collini mit "Absent Mind" Studien zur Geschichte britischer Intellektueller vor, Michel Winock porträtierte vom Ausgang des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts vor allem die politischen Positionen französischer Intellektueller, Rolf Wiggershaus die politischen und wissenschaftlichen Positionen der Frankfurter Schule. Hier also ist es, ein weiteres Stück großer Intellektuellengeschichtsschreibung, der "Moebius"." www.kulturküche.de 21.Juni 2006 Frankfurter Allgemeine Zeitung "In den Texten des Collège überkreuzten sich viele französische Traditionen und Strömungen: soziologische, ethnographische und philosophische. Man kann das nun in einer breitangelegten Studie nachlesen, die die "Zauberlehrlinge" in den Kontext der französischen Soziologie und der eng mit ihr verknüpften Ethnographie stellt [...]. Der Autor gibt ein detailreiches Bild dieser Traditionslinien, zeichnet den politischen Hintergrund und die Institutionalisierung des Collège nach, räumt den drei so unterschiedlichen Hauptprotagonisten ausführliche Abschnitte ein, widmet sich mit Walter Benjamin, Hans Mayer und Paul Ludwig Landsberg den deutsch-französischen Beziehungen am Collège und kommt auch auf die Frage der Nachwirkungen dieses Projekts. Man findet vieles in diesem Buch: Kaum eine Filiation, die nicht behandelt, deren Protagonisten und wichtigste Texte nicht skizziert werden." FAZ vom 12. Juni 2006, Rubrik: Neue Sachbücher, Seite 45. "Stephan Moebius geht in seiner "Soziologiegeschichte des Collège de Sociologie" einer doppelten Fragestellung nach: einerseits der historischen Frage nach der Konstituierung und Funktionsweise konkreten soziologischen Wissens, andererseits der theoretischen Frage nach den Möglichkeiten einer post-strukturalistischen Soziologie. Es ist eine besondere Stärke der Arbeit, beide Dimensionen konstitutiv aufeinander zu beziehen. Dadurch vermeidet Moebius einerseits die Reduktion von Wissenschaftsgeschichte auf antiquarisch-archivalische Bestandssicherung oder Traditionsevaluation und andererseits eine Reduktion von Theoriearbeit auf die Konstruktion "anwendbarer" Modelle." "Stephan Moebius' soziologiegeschichtliche Untersuchung des Collège de Sociologie zeugt von einer intensiven und langjährigen Beschäftigung mit seinem Forschungsgegenstand. Sein Anliegen, diese soziologiegeschichtlich bislang nur unzureichend erschlossene Bewegung perspektivreich zu analysieren und zugleich deren andauernde Bedeutung für eine sich als poststrukturalistisch verstehende Kulturwissenschaft aufzuzeigen, hat er auf beeindruckende Weise umgesetzt. Die Zauberlehrlinge« bestechen zudem durch eine klare, auch für nichtspezialisierte Leser verständliche Darstellung, die weitgehend auf Konzessionen an den Jargon der Zunft verzichtet und doch nicht der wissenschaftlichen Genauigkeit entbehrt." sic et non. Zeitschrift für Philosophie und Kultur Sozial. Geschichte. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts (Heft1/2007)
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Marcel
Mauss 2006, Konstanz: UVK |
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Kultur.
Theorien der Gegenwart
2006, Wiesbaden: VS |